meine Betrachtungsweise zu den Bars (Kerzen)
Große, lange Kerzen sagen aus daß viele Trader gemeinsamer Meinung sind. Das ist nur insofern richtig, weil es uns logisch erscheint. Das muß aber nicht sein, denn das kann andere Gründe auch noch haben. Im forex Markt wissen wir nicht wie groß die einzelnen Positionen sind, d.h. um den Markt um 100 Pip zu bewegen bedarf es einiges an Geldeinsatz, welches meiner Meinung nach nur größere Institutionen machen können. Kleinere Banken, sowie wir Trader mit unseren paar Millionen bewegen da alleine nichts. Meine Überlegung geht folgenden Weg. Da es mir unmöglich erscheint daß eine größere Anzahl von Tradern GEMEINSAM zur richtigen Zeit in die richtige Richtung traden, so können diese Kerzen nur von großen Institutionen sein, welche das Geld besitzen den Markt so stark zu bewegen.
Diese können das aber nur kurzfristig, da auch sie limitiert mit dem Geld sind. Ich nenne diese Kräfte einfach die Pusher", was so viel heißt wie drücken", oder Drücker". Dies sind die wahren MARKET MACHER. Diese haben zwar das Geld dies zu tun, können aber dies nicht längerfristig.
März 2008 war der Dollar in USD/CHF am schwächsten Punkt seit bestehen angelangt. Dezember des Jahres 2009 ist er wieder dort. Genau an diesem Punkt fängt er an sich zu drehen. Oder wird es vermutlich tun. Signale dafür gibt es bereits. Ich will jetzt aber nicht mit fundamentdal Daten kommen, sondern nur aufzeigen wie die Pusher arbeiten.
Es wird genau abgewartet auf fundamentale Daten, zb NFP. (Non Farm Payroll) um dann gleichzeitig mit den anderen" Tradern und Banken ins selbe Horn stoßen. (gleiche Richtung traden). Nur so ist es möglich den Markt längerfristig zu beeinflussen. Der Preis wird dann versucht über einen Unterstützungslevel zu halten, bis auch die anderen Marktteilnehmer es begriffen haben und der Preis sich dann in diese Richtung weiterbewegt. Sollte dies nicht der Fall sein, so wird so lange an solchen Punkten gekämpft, bis alle anderen Marktteilnehmer es verstanden haben. Machen meist Zentralbanken, um eine Währung zu stützen oder abzuschwächen. Und die haben noch selten versagt. Nur bei Zentralbankeingriffe kann man schon vorher spekulieren was sie machen werden. (Zb Ende 2009 Dollar kann nicht ins Bodenlose fallen, und wenn's die USA nicht mehr können, machens halt andere).
Eine andere Gruppe von MARKET-MAKER sind andere Großinvestoren welche weitaus gefährlicher" sind weil sie gerne den Markt durcheinander bringen um so Vorteile für sich selbst zu erwirtschaften. Sie arbeiten mit ähnlichen Tricks wie die Zentralbanken. Auch sie haben Geld in rauhen Mengen zur Verfügung und pushen gerne den Markt in die Gegenrichtung um abzusahnen. Wird öfter auch mit befreundeten Brokers besprochen. Auf alle Fälle sind wieder wir kleinen" Trader, und die große MASSE" die Verlierer. Ich kann nichts beweisen, aber mir ist dieses Spiel schon des öfteren aufgefallen.
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