Der TRB – Indikator (Trend-Richtungs-Bestimmung)
Eindeutig zu sehen, ist die Linie blau, so befinden wir uns in einen up-trend, ist sie rot sind wir in einem down-trend. Mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen.
Den größten Fehler den Sie machen können ist das ewige ausgestoppt" werden, wo sie satte Gewinne hätten mitnehmen können. Halte den Verlust klein und lasse den Gewinn laufen", wird man belehrt. Als ob man das nicht selber wüßte, aber WIE man das richtig macht verraten sie nicht. Vielleicht auch deshalb, weil sie es selber nicht wissen. Durch dieses ausstoppen" geben sie viel Geld den Markt zurück, welches sie selber viel dringender zum Ausbau Ihres Kontos gebraucht hätten. Außerdem muß jeder Verlust erst wieder reingeholt werden, damit das Konto größer wird. Da ist viel Psychologie mit im Spiel, wo ich in einem späteren Kapitel auch noch darauf eingehen werde.
Grundregel: Kleines Ziel, großes SL!
Grundregel2: Jeden Gewinn sofort mit einem SL absichern!
Mit einem kleinen Ziel und kleinen Positionen komme ich aber nicht viel weiter"
mögen manche von Ihnen denken, aber genau darin liegt der Erfolg. Mit einem guten MM dazu und Sie haben in null komma nichts" Ihren Account in kurzer Zeit mit wenig Risiko verdoppelt, so wie es sich gehört.
Wenn Sie der Meinung sind, daß es noch weiter geht in Ihre Richtung, dann sichern sie sich sofort mit einem SL ab. Das können auch nur ein paar pips sein. Wichtig ist vor allem, daß wir einen positiven Trade nicht ins Minus laufen lassen. Siehe Regel2! Oder hat irgend jemand behauptet jeder SL wird nur im Minus gesetzt? Wir sichern unsere Gewinntrades mit SL ab! Dann können wir auch unseren Trade auch laufen lassen". Meines erachtens kommt es sehr selten vor daß man da gerade einen guten Trend" erwischt hat. Öfters als erwartet passiert in so einer Situation das Gegenteil und wir geben viel Gewinn wieder ab. Aber eigentlich warum? Weil wir oft nicht wissen wie weit der Trade geht und die Rücksetzter akzeptieren, weil wir hoffen daß der Trend weitergeht. Dies ist ein großer Fehler. Sollte der Trade einen Punkt erreichen wo wir einen Rücksetzter erwarten, dann raus aus dem Trade, auch wenn wir uns geirrt haben und es noch weitergeht. Es kommt nämlich darauf an, daß wir uns diese Handlung angewöhnen, ja wir müssen uns die Handlung angewöhnen, sowie wir im plus sind den Trade absichern und Gewinne mitzunehmen! Das ist das wichtigste überhaupt. Die meisten Anfänger begehen diesen Fehler, sowie auch erfahrene Trader dies manchmal passiert. Oder glauben Sie ich habe diesen Fehler nicht gemacht?
Was wir jetzt nur noch brauchen sind gute Einstiege, welche uns, wenn möglichst bald, schon einen Gewinn bringen. Deshalb sind für mich die Einstiege sehr wichtig.
Die Kill Bill" Methode in einem Trend. Diese Methode funktioniert sehr gut in einem Trend. Meistens ist es schwer in einen Trend einzusteigen. Es gibt unzählige Methoden wobei die meisten sich darauf beschränken auf den richtigen Einstieg" zu WARTEN! Warten ist aber nicht unbedingt meine Stärke, (wobei ich aber sehr geduldig sein kann), nur mit dem WARTEN" habe ich schon des öfteren schon zu lange gewartet, und der Einstieg war weg. Deshalb pfeife ich aufs warten in einem stärkeren Trend, und steige sofort mit dem Ende einer Kerze von einer Gegenbewegung ein. Ein Beispiel: Nehmen wir an wir haben blaue Kerzen für die Aufwärtsbewegung, und rote Kerzen für die fallende Bewegung. Zeitfenster ist egal. Wir sind in einem Aufwärtstrend und suchen jetzt Einstiege. Nehmen Sie jetzt ein drittel Ihrer normalen Positionsgröße und warten sie bis eine rote Kerze erscheint. Nachden diese Kerze vollständig angezeigt worden ist, steigen sie long ein. Erscheint eine zweite rote Kerze, so machen Sie das selbe nochmals, und bei einer weiteren genau so. Deshalb auch nur ein drittel Ihrer normalen Positionsgröße. Wenn Ihnen diese Methode gefällt, können Sie ja auch größere Positionen handeln. Wenn wir in einem Trend sind, so sind die Gegenbewegungen schwach.
In gleitender Durchschnitt ist nichts anderes als der Durchschnittspreis von einen bestimmten Zeitraum, welcher im Chart mit einer Linie angezeigt wird. Jetzt einmal die Faustregel:
Ist der momentane Preis ÜBER dem MA, so traden wir nach Oben", (long) sind wir darunter, traden wir nach unten" (short). Also immer in die Richtung in die der MA zeigt. Die besten Einstiege macht man in der Nähe des MA's in der Richtung in die der MA zeigt und hofft auf eine Fortsetzung des Trends. Diese Regel habe ich von einem sehr erfahrenen Trader bekommen, welcher gesagt hat in der Nähe des MA's kaufst du Momentum" und sie stimmt bis zu den Punkt, wo der Trade nicht mehr funktioniert. Und was haben wir dann? Eine Trendumkehr ist in Anmarsch. Oder zumindest eine Seitwärtsbewegung des Marktes.
Oder ist Ihnen das noch nie aufgefallen, daß genau von diesen Punkten an meist große Kerzen entstehen? Diese laufen ziemlich schnell bis zur blauen Linie wo sie dann auf weitere Entscheidungen des Marktes harren. Versuchen Sie doch mal das in einem Chart zu sehen, und beobachten Sie das mal eine Weile am Live Chart. Oder Sie haben das villeicht schon beobachtet, sind aber nicht ganz schlau daraus geworden. Aber jetzt sind wir ja schon wieder ein Stückchen weiter, oder?
Problem bei der ganzen Sache ist die, daß wenn wir sehr weit weg sind von einem MA der Preis wieder in die Richtung des MA's geht. So, was jetzt?
Wie dem auch sei, ich weiß ganz genau, daß sich das bis jetzt gut angehört hat, logisch klingt und sofort die Frage aufkommt, nämlich: Wie finde ich jetzt die Einstiege, und in welche Richtung soll ich traden? Jetzt habe ich Sie verwirrt, oder?
Deshalb wurde auch der BRL-Indikator geschrieben, um ein klein wenig Licht in die Sache zu bringen.
Große, lange Kerzen sagen aus daß viele Trader gemeinsamer Meinung sind. Das ist nur insofern richtig, weil es uns logisch erscheint. Das muß aber nicht sein, denn das kann andere Gründe auch noch haben. Im forex Markt wissen wir nicht wie groß die einzelnen Positionen sind, d.h. um den Markt um 100 Pip zu bewegen bedarf es einiges an Geldeinsatz, welches meiner Meinung nach nur größere Institutionen machen können. Kleinere Banken, sowie wir Trader mit unseren paar Millionen bewegen da alleine nichts. Meine Überlegung geht folgenden Weg. Da es mir unmöglich erscheint daß eine größere Anzahl von Tradern GEMEINSAM zur richtigen Zeit in die richtige Richtung traden, so können diese Kerzen nur von großen Institutionen sein, welche das Geld besitzen den Markt so stark zu bewegen.
Diese können das aber nur kurzfristig, da auch sie limitiert mit dem Geld sind. Ich nenne diese Kräfte einfach die Pusher", was so viel heißt wie drücken", oder Drücker". Dies sind die wahren MARKET MACHER. Diese haben zwar das Geld dies zu tun, können aber dies nicht längerfristig.
März 2008 war der Dollar in USD/CHF am schwächsten Punkt seit bestehen angelangt. Dezember des Jahres 2009 ist er wieder dort. Genau an diesem Punkt fängt er an sich zu drehen. Oder wird es vermutlich tun. Signale dafür gibt es bereits. Ich will jetzt aber nicht mit fundamentdal Daten kommen, sondern nur aufzeigen wie die Pusher arbeiten.
Es wird genau abgewartet auf fundamentale Daten, zb NFP. (Non Farm Payroll) um dann gleichzeitig mit den anderen" Tradern und Banken ins selbe Horn stoßen. (gleiche Richtung traden). Nur so ist es möglich den Markt längerfristig zu beeinflussen. Der Preis wird dann versucht über einen Unterstützungslevel zu halten, bis auch die anderen Marktteilnehmer es begriffen haben und der Preis sich dann in diese Richtung weiterbewegt. Sollte dies nicht der Fall sein, so wird so lange an solchen Punkten gekämpft, bis alle anderen Marktteilnehmer es verstanden haben. Machen meist Zentralbanken, um eine Währung zu stützen oder abzuschwächen. Und die haben noch selten versagt. Nur bei Zentralbankeingriffe kann man schon vorher spekulieren was sie machen werden. (Zb Ende 2009 Dollar kann nicht ins Bodenlose fallen, und wenn's die USA nicht mehr können, machens halt andere).
Eine andere Gruppe von MARKET-MAKER sind andere Großinvestoren welche weitaus gefährlicher" sind weil sie gerne den Markt durcheinander bringen um so Vorteile für sich selbst zu erwirtschaften. Sie arbeiten mit ähnlichen Tricks wie die Zentralbanken. Auch sie haben Geld in rauhen Mengen zur Verfügung und pushen gerne den Markt in die Gegenrichtung um abzusahnen. Wird öfter auch mit befreundeten Brokers besprochen. Auf alle Fälle sind wieder wir kleinen" Trader, und die große MASSE" die Verlierer. Ich kann nichts beweisen, aber mir ist dieses Spiel schon des öfteren aufgefallen.