Freitag, 11. Dezember 2009


Der TRB – Indikator (Trend-Richtungs-Bestimmung)



Einfacher Trendlängen Indikator welcher in zwei Farben den jeweiligen Trend anzeigt. Kann auch für Einstiege und Ausstiege verwendet werden. Dieser Indikator sollte die Frage „Soll ich weiter im Trend bleiben oder vorsichtshalber aussteigen?" beantworten. Also mußte ein schneller Trend-Richtungs Indikator her. Die meisten Indikatoren welche in fand, waren mir viel zu langsam. Blieb wieder nur ein Weg übrig, selber machen. Also programmierte ich den TRB Indikator. Außerdem wollte ich auch noch erkennen, „wo" ich mich befinde, auch wenn kein Signal vorliegt, damit ich auch in diesen signallosen Zeiten einen Trade absetzten kann. Manchmal ist es auch gut zu wissen auf welche Seite die nächste größere Bewegung fällt.
Sieht so aus:




Eindeutig zu sehen, ist die Linie blau, so befinden wir uns in einen up-trend, ist sie rot sind wir in einem down-trend. Mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen.



Hilfe, ich werde immer ausgestoppt!

Den größten Fehler den Sie machen können ist das ewige „ausgestoppt" werden, wo sie satte Gewinne hätten mitnehmen können. „Halte den Verlust klein und lasse den Gewinn laufen", wird man belehrt. Als ob man das nicht selber wüßte, aber WIE man das richtig macht verraten sie nicht. Vielleicht auch deshalb, weil sie es selber nicht wissen. Durch dieses „ausstoppen" geben sie viel Geld den Markt zurück, welches sie selber viel dringender zum Ausbau Ihres Kontos gebraucht hätten. Außerdem muß jeder Verlust erst wieder reingeholt werden, damit das Konto größer wird. Da ist viel Psychologie mit im Spiel, wo ich in einem späteren Kapitel auch noch darauf eingehen werde.

 

Grundregel: Kleines Ziel, großes SL!

Grundregel2: Jeden Gewinn sofort mit einem SL absichern!

 

„Mit einem kleinen Ziel und kleinen Positionen komme ich aber nicht viel weiter"

mögen manche von Ihnen denken, aber genau darin liegt der Erfolg. Mit einem guten MM dazu und Sie haben in „null komma nichts" Ihren Account in kurzer Zeit mit wenig Risiko verdoppelt, so wie es sich gehört.

 

Wenn Sie der Meinung sind, daß es noch weiter geht in Ihre Richtung, dann sichern sie sich sofort mit einem SL ab. Das können auch nur ein paar pips sein. Wichtig ist vor allem, daß wir einen positiven Trade nicht ins Minus laufen lassen. Siehe Regel2! Oder hat irgend jemand behauptet jeder SL wird nur im Minus gesetzt? Wir sichern unsere Gewinntrades mit SL ab! Dann können wir auch unseren Trade auch „laufen lassen". Meines erachtens kommt es sehr selten vor daß man da gerade einen guten „Trend" erwischt hat. Öfters als erwartet passiert in so einer Situation das Gegenteil und wir geben viel Gewinn wieder ab. Aber eigentlich warum? Weil wir oft nicht wissen wie weit der Trade geht und die Rücksetzter akzeptieren, weil wir hoffen daß der Trend weitergeht. Dies ist ein großer Fehler. Sollte der Trade einen Punkt erreichen wo wir einen Rücksetzter erwarten, dann raus aus dem Trade, auch wenn wir uns geirrt haben und es noch weitergeht. Es kommt nämlich darauf an, daß wir uns diese Handlung angewöhnen, ja wir müssen uns die Handlung angewöhnen, sowie wir im plus sind den Trade absichern und Gewinne mitzunehmen! Das ist das wichtigste überhaupt. Die meisten Anfänger begehen diesen Fehler, sowie auch erfahrene Trader dies manchmal passiert. Oder glauben Sie ich habe diesen Fehler nicht gemacht?

 

Was wir jetzt nur noch brauchen sind gute Einstiege, welche uns, wenn möglichst bald, schon einen Gewinn bringen. Deshalb sind für mich die Einstiege sehr wichtig.

Die "Kill Bill" Methode

Die „Kill Bill" Methode in einem Trend. Diese Methode funktioniert sehr gut in einem Trend. Meistens ist es schwer in einen Trend einzusteigen. Es gibt unzählige Methoden wobei die meisten sich darauf beschränken  auf den „richtigen Einstieg" zu WARTEN! Warten ist aber nicht unbedingt meine Stärke, (wobei ich aber sehr geduldig sein kann), nur mit dem „WARTEN" habe ich schon des öfteren schon zu lange gewartet, und der Einstieg war weg. Deshalb pfeife ich aufs warten in einem stärkeren Trend, und steige sofort mit dem Ende einer Kerze von einer Gegenbewegung ein. Ein Beispiel: Nehmen wir an wir haben blaue Kerzen für die Aufwärtsbewegung, und rote Kerzen für die fallende Bewegung. Zeitfenster ist egal. Wir sind in einem Aufwärtstrend und suchen jetzt Einstiege. Nehmen Sie jetzt ein drittel Ihrer normalen Positionsgröße und warten sie bis eine rote Kerze erscheint. Nachden diese Kerze vollständig angezeigt worden ist, steigen sie long ein. Erscheint eine zweite rote Kerze, so machen Sie das selbe nochmals, und bei einer weiteren genau so. Deshalb auch nur ein drittel Ihrer normalen Positionsgröße. Wenn Ihnen diese Methode gefällt, können Sie ja auch größere Positionen handeln. Wenn wir in einem Trend sind, so sind die Gegenbewegungen schwach.

 

Wo soll der Stop Loss gesetzt werden. Auf alle Fälle unterhalb/oberhalb des MA's. Upp's werden jetzt einige sagen, das ist ja weit weg. Natürlich, was glauben Sie denn? Was ist denn ein Stop Loss in Ihren Augen? In meinen ein Notausstieg und sonst nichts anderes. Der sollte überhaupt NIE getroffen werden. Setzen Sie statt dessen ein Ziel!. Das ist das WICHTIGSTE in diesem Spiel. Wenn alle Trader statt ein Stop Loss ein Ziel setzen würden, hätten viele viel mehr positive Trades. Aber ich setze doch ein Ziel, werden viele jetzt einwenden, nur wird es selten ganz getroffen. Ah, da schau her, da haben wir vielleicht unser Stop loss sehr eng gesetzt, und das Ziel weit weg, statt umgekehrt. Setzen Sie Ihr Ziel kleiner und SL (Stop Loss) weit weg. Solange Sie einigermaßen gut sind, und das sind komischererweise die meisten, ja auch Sie die das jetzt lesen, werden Sie sofort mehr Gewinn einfahren. Ja, und ich glaube auch an die vielen Beginner („Newbies") welche auch Gewinne machen. Aber da ihr Sebstvertrauen noch nicht so ausgeprägt ist, (von wo her sollen sie es auch haben?) lesen und informieren sich bei den „erfolgreichen Tradern" welche in Wirklichkeit „Looser" sind, da sie Ihr Geld mit Kursen und „Belehrungen" verdienen. Ein wirklich erfolgreicher Trader hat gar nicht die Zeit für solche Sachen wie Seminare, Kurse und so fort… Genau diese sind es nämlich die den gesunden Menschenverstand den die Beginner ja haben, mit Falschinformationen füttern bis zum geht-nicht-mehr und dann sie auch Looser werden. Kaum steht einer dann auf und rennt dagegen an, wird er sofort niedergemacht und ist ein „Spinner" wenn er nicht das gleiche Verlustschema tradet wie sie. Trade wie die Herde es erwartet, und du verlierst bestimmt! Und genau dieses „Herdentraden" wird überall verbreitet. Erst nach gewaltigen Verlusten wachen einige auf und fangen zum denken an, der Rest stagniert. Der Markt braucht viele Verlierer damit einige wenige sich das kaufen können, von dem Sie nicht einmal zu träumen wagen. Also, stehen Sie jetzt auf und vergessen Sie Ihr „Herdentraden". Benutzen Sie Ihr Selbstvertrauen, einige gute Regeln und Indikatoren und traden Sie das was SIE sehen, und traden SIE IHRE Meinung. Auch wenn manches schief geht, stehen Sie zu sich selbst den Verlust ein und lernen Sie davon. Lassen Sie sich um himmelswillen nicht krank machen von den „anderen". Wie schon ein Sprichwort sagt „ Viele Köche verderben den Brei". Je mehr Meinungen sie sich einholen, desto verwirrter werden Sie nur, also lassen Sie das. Lernen Sie für sich und vor allem von sich selber! Klingt hart, ist aber Realität.

meine Betrachtungsweise zu den Gleitenden Durchschnitten (MA's)

…meine Betrachtungsweise zu den Gleitenden Durchschnitten (MA's)

 

 

In gleitender Durchschnitt ist nichts anderes als der Durchschnittspreis von einen bestimmten Zeitraum, welcher im Chart mit einer Linie angezeigt wird. Jetzt einmal die Faustregel:

 

Ist der momentane Preis ÜBER dem MA, so traden wir nach „Oben", (long) sind wir darunter, traden wir nach „unten" (short). Also immer in die Richtung in die der MA zeigt. Die besten Einstiege macht man in der Nähe des MA's in der Richtung in die der MA zeigt und hofft auf eine Fortsetzung des Trends. Diese Regel habe ich von einem sehr erfahrenen Trader bekommen, welcher gesagt hat „ in der Nähe des MA's kaufst du Momentum" und sie stimmt bis zu den Punkt, wo der Trade nicht mehr funktioniert. Und was haben wir dann? Eine Trendumkehr ist in Anmarsch. Oder zumindest eine Seitwärtsbewegung des Marktes.

 

Oder ist Ihnen das noch nie aufgefallen, daß genau von diesen Punkten an meist große Kerzen entstehen? Diese laufen ziemlich schnell bis zur blauen Linie wo sie dann auf weitere Entscheidungen des Marktes harren. Versuchen Sie doch mal das in einem Chart zu sehen, und beobachten Sie das mal eine Weile am Live Chart. Oder Sie haben das villeicht schon beobachtet, sind aber nicht ganz schlau daraus geworden. Aber jetzt sind wir ja schon wieder ein Stückchen weiter, oder?

 

Problem bei der ganzen Sache ist die, daß wenn wir sehr weit weg sind von einem MA der Preis wieder in die Richtung des MA's geht. So, was jetzt?

Wie dem auch sei, ich weiß ganz genau, daß sich das bis jetzt gut angehört hat, logisch klingt und sofort die Frage aufkommt, nämlich: Wie finde ich jetzt die Einstiege, und in welche Richtung soll ich traden? Jetzt habe ich Sie verwirrt, oder?

 

Deshalb wurde auch der BRL-Indikator geschrieben, um ein klein wenig Licht in die Sache zu bringen.

meine Betrachtungsweise zu den Bars

…meine Betrachtungsweise zu den Bars (Kerzen)

 

Große, lange Kerzen sagen aus daß viele Trader gemeinsamer Meinung sind. Das ist nur insofern richtig, weil es uns logisch erscheint. Das muß aber nicht sein, denn das kann andere Gründe auch noch haben. Im forex Markt wissen wir nicht wie groß die einzelnen Positionen sind, d.h. um den Markt um 100 Pip zu bewegen bedarf es einiges an Geldeinsatz, welches meiner Meinung nach nur größere Institutionen machen können. Kleinere Banken, sowie wir Trader mit unseren paar Millionen bewegen da alleine nichts. Meine Überlegung geht folgenden Weg. Da es mir unmöglich erscheint daß eine größere Anzahl von Tradern GEMEINSAM zur richtigen Zeit in die richtige Richtung traden, so können diese Kerzen nur von großen Institutionen sein, welche das Geld besitzen den Markt so stark zu bewegen.

 

Diese können das aber nur kurzfristig, da auch sie limitiert mit dem Geld sind. Ich nenne diese Kräfte einfach die „Pusher", was so viel heißt wie „drücken", oder „Drücker". Dies sind die wahren MARKET – MACHER. Diese haben zwar das Geld dies zu tun, können aber dies nicht längerfristig.

 

März 2008 war der Dollar in USD/CHF am schwächsten Punkt seit bestehen angelangt. Dezember des Jahres 2009 ist er wieder dort. Genau an diesem Punkt fängt er an sich zu drehen. Oder wird es vermutlich tun. Signale dafür gibt es bereits. Ich will jetzt aber nicht mit fundamentdal Daten kommen, sondern nur aufzeigen wie die Pusher arbeiten.

 

Es wird genau abgewartet auf fundamentale Daten, zb NFP. (Non Farm Payroll) um dann gleichzeitig mit den „anderen" Tradern und Banken ins selbe Horn stoßen. (gleiche Richtung traden). Nur so ist es möglich den Markt längerfristig zu beeinflussen. Der Preis wird dann versucht über einen Unterstützungslevel zu halten, bis auch die anderen Marktteilnehmer es begriffen haben und der Preis sich dann in diese Richtung weiterbewegt. Sollte dies nicht der Fall sein, so wird so lange an solchen Punkten gekämpft, bis alle anderen Marktteilnehmer es verstanden haben. Machen meist Zentralbanken, um eine Währung zu stützen oder abzuschwächen. Und die haben noch selten versagt. Nur bei Zentralbankeingriffe kann man schon vorher spekulieren was sie machen werden. (Zb Ende 2009 – Dollar kann nicht ins Bodenlose fallen, und wenn's die USA nicht mehr können, machens halt andere).

 

Eine andere Gruppe von MARKET-MAKER sind andere Großinvestoren welche weitaus „gefährlicher" sind weil sie gerne den Markt durcheinander bringen um so Vorteile für sich selbst zu erwirtschaften. Sie arbeiten mit ähnlichen Tricks wie die Zentralbanken. Auch sie haben Geld in rauhen Mengen zur Verfügung und pushen gerne den Markt in die Gegenrichtung um abzusahnen. Wird öfter auch mit befreundeten Brokers besprochen. Auf alle Fälle sind wieder wir „kleinen" Trader, und die „ große MASSE" die Verlierer. Ich kann nichts beweisen, aber mir ist dieses Spiel schon des öfteren aufgefallen.

BRL Indikator


Der BRL – Indikator (Blue-Red-Line)

Dieser Indikator war die erste Eigenentwicklung von mir und zeigt mir die möglichen Höhen und Tiefen in einer Bewegung an. Er ist ein Indikator mit 3 Bändern in den Farben Blau, Rot, und Dunkelgrün. Er zeigt die Preisschwankungen (Volatilität) an. Er ist sehr gut geeignet in einem Seitwärts gehenden Markt, kann aber auch den Markt Trend identifizieren. Er ist geschrieben für den Metatrader 4. Dieser Indikator wird bei mir im Live trading eingesetzt und ist mir schon so zur lieben Gewohnheit geworden, daß ich ihn nicht mehr missen möchte und ohne ihn „blind" bin.
Schauen wir uns an, wie der BRL – Indikator aussieht:




Das Bild Zeigt EUR/USD in einem 4 Stunden Zeitfenster an. Der Markt ist Seitwärts unterwegs und man kann sehr schön die Umkehrpunkte erkennen. Die schwarze Linie in der Mitte ist ein 20 Perioden Gleitender Durchschnitt (MA). Dieser Indikator funktioniert in allen Zeitfenstern gleich gut, und lässt ziemlich gut erahnen was zukünftig kommen wird, solange der Markt sich in einer seitlichen Phase befindet. Na schön, aber wie erkennen wir wenn die Marktlage sich ändert? Wenn der Markt aus der seitlichen Bewegung ausbricht und sich in einen Trend verwandelt?. Dies festzustellen ist eines der schwierigsten Unterfangen, glaube ich.